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Die SPD-Fraktion im Ortschaftsrat stellt sich vor - Götz Reich :

Ortsverein

D`Schell`-online  will in den nächsten Monaten die Mitglieder der SPD-Ortschaftsratsfraktion im Rahmen von kleinen Interviews vorstellen. 

Den Anfang macht Ortschaftsrat Götz Reich, der  im Sommer für den ausgeschiedenen Friedhelm Walther nachgerückt ist.

 

Der 52-jährige Diplom-Kaufmann Götz Reich lebt mit seiner Familie seit 2005 in Wolfartsweier und engagiert sich hier auch im Förderverein des Freibads, derzeit 

als stellv. Vorsitzender. Er hat in Mannheim BWL studiert mit den Schwerpunkten Öffentliche Verwaltung, Marketing und Politikwissenschaften.

 

d`Schell: Götz, wie bist du zur Politik gekommen?

 

Nachdem wir 2005 aus der Weststadt hierher zogen, besuchte ich aufgrund meines politischen Interesse ein paar Ortschaftsratssitzungen, um zu sehen, wer denn in Wolfartsweier die Bürger vertritt, und wie hier so eine Sitzung abläuft.

Relativ schnell reifte dann die Erkenntis, dass ich mich für meinen neuen Heimatstadtteil einsetzen möchte und mich dabei auf Seiten der SPD wiederfinde. 2008 trat ich dann in die SPD ein und wurde bald darauf zum Kassier und somit auch in den Vorstand des Ortsvereins gewählt.

 

d`Schell: Was ist dir in der Politik wichtig?

 

Das kann ich leicht mit ein paar Schlagworten skizzieren: Gerechtigkeit, Ehrlichkeit, Vertrauen, Geradlinigkeit, Zuverlässigkeit und Transparenz.

 

d`Schell: Findest du diese Schlagworte in der SPD Wolfartsweier wieder?

 

Ich finde, wir haben in den letzten Jahren bewiesen, dass man sich auf uns verlassen kann. Wankelmütigkeit, Geheimniskrämerei oder die Unterstützung von nicht gemeinwohlorientierten Einzelinteressen gibt es bei uns nicht. Auch bei heiklen Themen, wie bspw. der Gestaltungssatzung, bleiben wir dem eingeschlagen Weg treu. Und wir versuchen den Bürger aktiv an der Willensbildung zu beteiligen.

Dazu haben wir mittlerweile mitgliederoffene Fraktionsitzungen eingeführt. Hier können Parteimitglieder sich direkt an der Entwicklung von Anträgen und Anfragen beteiligen. 

 

d`Schell: Wieso gibts es nur mitgliederoffene und keine für alle offenen Fraktionssitzungen?

 

Es können jedem Ortschaftsrat - auch ohne eine Parteimitgliedschaft - Vorschläge oder Anliegen unterbreitet werden. Außerdem gibt es im Rahmen der Ortschaftsratsitzungen vermehrt Bürgerfragestunden. Das vorherige Konzept der regelmäßigen offenen SPD-Stammtische hatte sich leider nicht bewährt.

Darüber hinaus verweise ich i.d.Z gerne auf unser Grundgesetz, worin die Mitwirkung der Parteien bei der politische Willensbildung des Volkes festgelegt ist.

Ohne Mitglieder würde das schwierig werden. Es gibt also gewissermaßen einen übergeordneten Anreiz sich parteilich zu engagieren.

 

d`Schell: Wie sieht es aus mit der Politik über Wolfartsweier hinaus?

 

Das ist zunächst nicht Aufgabe der Fraktion im Ortschaftsrat. Das macht der Ortsverein mittels Anträgen an die Kreisdelegiertenkonferenz usw.. Vorher wird in der Mitgliederversammlung beraten und entschieden.

Leider spüren wir hier die geringe Größe unseres Ortsvereins. Für die Entwicklung und Bearbeitung "großer" Themen bräuchte der Ortsverein noch ein paar Aktive.

 Im Ortschaftsrat sehen wir vorrangig das Wohl und die Entwicklung Wolfartsweiers als unsere Aufgabe. Wir haben zwar letztlich wenig Zuständigkeiten, dafür doch schon einiges erreicht oder verhindert. 

Außer dass wir natürlich grundsätzlich sozialdemokratisch eingestellt sind, finde ich, dass parteitaktisches Verhalten im kommunalen Bereich selten förderlich ist. Dass man plötzlich gegen einen zuvor über Parteigrenzen hinweg gemeinsam besprochenen Haushaltsentwurf stimmt, wie es CDU und FDP in der letzten Sitzung praktiziert haben, kann ich nicht nachvollziehen. So werden nur örtliche Interessen leichtfertig und unnötig gefährdet.

 

d`Schell: Und für Dich persönlich? Kannst du Dir ein Engagement über Wolfartsweier hinaus vorstellen?

 

Zu vielen Themen habe ich natürlich, wie viele andere auch, eine eigene Meinung, und selbstverständlich die allerbesten Ideen (grinst).

Aber ganz ehrlich: Der hierzu nötige Zeitaufwand wird schnell zu groß. Da ist mir meine Familie wichtiger. Und Arbeiten muss man ja auch noch irgendwann.

 

d`Schell: Vielen Dank

 

Das nächste Mal befragen wird die stellvertetende Fraktionsvorsitzende Julia Küffner.

 
 

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