SPD Wolfartsweier

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Flurbereinigung und Landschaftsschutz stehen nicht im Gegensatz zu den Interessen von Flächenbewirtschaftern

Veröffentlicht am 24.11.2011 in Pressemitteilungen

Die geplante Erweiterung des Landschaftsschutzgebietes Oberwald-Rißnert ist zum Erhalt des Charakters der Landschaft wichtig, und baut einer Umwandlung des Geländes in Gewerbegebiet vor.
Deshalb, und weil den ansässigen Betrieben für Gartenbau und Landwirtschaft damit eine zukunftsichernde Grundlage geschaffen wird, hat die SPD-Fraktion im Ortschaftsrat Wolfartsweier den Plänen zur Ausweitung des Landschaftsschutz-gebietes und der Weiterführung des Verfahrens zugestimmt.
Die Flurbereinigung wurde durch den Bau der B3 Ortsumfahrung erforderlich, um zunächst die für die Trasse und die Ausgleichsmaßnahmen benötigten Flächen sowie später den betroffenen Eigentümern wertgleiche Ersatzgrundstücke zuzuteilen. Es dient aber auch dazu, Wegführungen zu überprüfen und Ackerflächen neu zu strukturieren, damit besser bewirtschaftbare Einheiten entstehen. Etliche Verfahrensschritte stehen noch aus; aber ein wichtiger Punkt - der Wege- und Gewässerplan mit landschaftspflegerischem Begleitplan - ist in fortgeschrittener Bearbeitung. Dieser Plan wurde in einer öffentlichen Ortschaftsratssitzung in Wolfartsweier vorgestellt. Demnach sollen bestehende Wege verbreitert und ertüchtigt werden, damit sie von landwirtschaftlichen Maschinen besser befahren werden können. Der Plan sieht zudem vor, dass auf der Gemarkung Wolfartsweier der Grundweg für die Bildung größerer Flurstücke entfallen soll. Ein weiteres Beispiel dafür, dass die Belange der Landwirtschaft gehört werden. Mit ihrem Vorstand ist die Teilnehmergemeinschaft der Betroffenen in das gesamte Verfahren involviert.
Die beiden Verfahren - Erweiterung des Landschaftsschutzgebietes Oberwald-Rißnert und die Flurbereinigung - laufen parallel. Es ist sinnvoll sie aufeinander abzustimmen. Sie schützen die Landschaft und schaffen bessere Bedingungen für die Bewirtschafter. Von einem Verlust von 150 Arbeitsplätzen, mit dem MdL Manfred Groh (CDU) in einer Pressemitteilung droht, kann überhaupt keine Rede sein. Man muss sich fragen, was er zum jetzigen Sachstand eigentlich bezwecken will.

 
 

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