Seit der Schließung des Lebensmittelmarktes „Nah und Gut“ im Jahr 2025 fehlt in Wolfartsweier ein zentraler Anlaufpunkt für den täglichen Einkauf. Aktuell gibt es nur noch eine Bäckerei und einen wöchentlichen Hofladen – ein spürbarer Einschnitt für die Lebensqualität vieler Bürgerinnen und Bürger.
Wir haben deshalb beantragt, gemeinsam mit dem Eigentümer der Gärtnerei in der Steinkreuzstraße, dem Stadtplanungsamt und der Wirtschaftsförderung zu prüfen, ob sich dort eine geeignete Fläche für einen neuen Markt entwickeln lässt.
Die gute Nachricht: Die Wirtschaftsförderung begrüßt diese Initiative ausdrücklich und steht für weitere Gespräche bereit.
Am 16.09.2025 wird dieser Antrag im Ortschaftsrat Wolfartsweier behandelt. Damit rückt die mittelfristige Wiederherstellung der Nahversorgung in greifbare Nähe. Das wäre ein wichtiger Beitrag für das soziale Miteinander und die Attraktivität unseres Stadtteils.
Die Autobahn GmbH plant derzeit den Ersatzneubau von zwei Brücken (Baujahr 1938) im
Autobahndreieck Karlsruhe. Diese Maßnahme soll nach unseren Informationen 2029 umgesetzt
werden. Derzeit läuft die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange.
Inwieweit auch Lärmschutzmaßnahmen zur Vermeidung weiterer Lärmbelastung der Wolfartsweier
Bürger vorgesehen ist, können wir nicht beurteilen.
In diesem Zusammenhang möchten wir auf die vorgeschlagenen Maßnahmen des Lärmaktionsplanes
von 2014 verweisen “ Maßnahmen-Nummer 7.5-Anbringung von Lärmschutzelementen auf den
Überleitungen von A 5 zu A 8“
Die beiden Brücken sind Bestandteil der Rampe Frankfurt-Stuttgart von der A5 auf die A8.
Wir beatragen, dass endlich die Umsetzung von Maßnahmen zum Schallschutz jetzt im
Rahmen der Baumaßnahme der Autobahn GmbH erfolgt.
Zudem sollte die Maßnahme frühzeitig vor Abschluss der Planungen in einer öffentlichen
Ortschaftsrats Sitzung der Bevölkerung vorgestellt werden.
Wie der BNN vom 31.08.2026 „ Der Tourismus boomt, das Dorfgasthaus stirbt“ zu entnehmen
war, gelten Gemeinden in denen bei 1000 Einwohner kein gastronomisches Angebot besteht
als „gastronomisch unterversorgt“. Wolfartsweier hat über 3.000 Einwohner und kein
adäquates Angebot an Gaststätten im Kernbereich des Dorfes. Lediglich die Bäckerei
Nussbaumer bietet dankeswerterweise ein Angebot. Das Schützenhaus sowie die Gaststätte
des ASV liegen weit außerhalb des Dorfkerns.
Generell gehen die Angebote an Gaststätten im Land zurück, was alarmierend erscheint.
Gerade im Hinblick auf die Folgen für die Dorfgemeinschaft erscheint dies alarmierend.
Folgen für die Dorfgemeinschaften sorgt.
Gaststätten sind
Wir nehmen Stellung zum BNN-Bericht und sagen: Ortsverwaltungen in Karlsruhe – Bürgernähe statt Kahlschlag!
Am 14. August 2025 berichteten die BNN über Stimmen, die fordern, Ortsverwaltungen und Ortschaftsräte in Karlsruhe auf den Prüfstand zu stellen.
Kritiker verweisen auf Kosten für Ortsverwaltungen und Ortschaftsräte – und sehen Stadtteile mit eigener Verwaltung als „überrepräsentiert“.
Doch wir halten klar dagegen:
Fazit:
Ortsverwaltungen und Ortschaftsräte sind kein Luxus, sondern ein Garant für Bürgernähe, schnelle Hilfe und eine starke Stimme für jeden Stadtteil.
Wer hier kürzt, schwächt das Miteinander – und gewinnt finanziell kaum etwas.
Deshalb: Finger weg vom Rückbau – stärken statt streichen!
In der heutigen Sitzung des Gemeinderats erfolgte die Wiederwahl von Dr. Anton Huber zum Ortsvorsteher von Wolfartsweier auf Vorschlag des Ortschaftsrats.
Ortschaftsrat Tino Huber wurde zu seinem 2. Stellvertreter gewählt. !. Stellvertreter ist Joachim Supper von der CDU.
DIe Ortschaftsräte der SPD sind Mirko Hoffmann (Fraktionsvorsitzender), Julia Küffner, Tino Huber und Dr. Anton Huber. Der Ortschaftsrat in Wolfartsweier hat insgesamt 10 Mitglieder.
Ein großes Danke für ihre Arbeit in der vergangenen Periode geht an Stefanie Becker und Andreas Beiser, die nun leider nicht mehr Mitglieder des SPD-Fraktion im Ortschaftsrat sind.
Wir gratulieren auch unserer Genossin Elke Ernemann zur Bestätigung als Ortsvorsteherin von Hohenwettersbach.
