SPD Wolfartsweier

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SPD-Ortschaftsratsfraktion Wolfartsweier beantragt Prüfung für neuen Nahversorger

Seit der Schließung des Lebensmittelmarktes „Nah und Gut“ im Jahr 2025 fehlt in Wolfartsweier ein zentraler Anlaufpunkt für den täglichen Einkauf. Aktuell gibt es nur noch eine Bäckerei und einen wöchentlichen Hofladen – ein spürbarer Einschnitt für die Lebensqualität vieler Bürgerinnen und Bürger.

Wir haben deshalb beantragt, gemeinsam mit dem Eigentümer der Gärtnerei in der Steinkreuzstraße, dem Stadtplanungsamt und der Wirtschaftsförderung zu prüfen, ob sich dort eine geeignete Fläche für einen neuen Markt entwickeln lässt.

Die gute Nachricht: Die Wirtschaftsförderung begrüßt diese Initiative ausdrücklich und steht für weitere Gespräche bereit.

Am 16.09.2025 wird dieser Antrag im Ortschaftsrat Wolfartsweier behandelt. Damit rückt die mittelfristige Wiederherstellung der Nahversorgung in greifbare Nähe. Das wäre ein wichtiger Beitrag für das soziale Miteinander und die Attraktivität unseres Stadtteils.

Nahversorgung vor Ort – Neue Möglichkeiten in Wolfartsweier

Die Nahversorgung vor Ort ist  SPD OR-Fraktion ein wichtiges Anliegen.
Gerade für unsere Bürgerinnen und Bürger ist es von großer Bedeutung,
Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs möglichst direkt im Ort einkaufen zu
können.
In der Vergangenheit haben wir uns deshalb immer wieder dafür eingesetzt, die noch
vorhandenen Angebote der Nahversorgung zu unterstützen und das Thema politisch
aufzugreifen. Leider konnte die Schließung des bisherigen Marktes dennoch nicht
verhindert werden.
Umso erfreulicher finden wir es, dass nun aus der Mitte unserer Bürgerschaft eine
neue Idee entstanden ist: Mit „Tante Enso“ gibt es ein modernes Marktkonzept, das
einen neuen Weg der Nahversorgung beschreitet und dabei den
genossenschaftlichen Gedanken einbezieht.
Die konkrete Ansiedlung eines Marktes liegt in privater Hand und kann daher nicht
durch die Politik entschieden werden. Wir finden den Ansatz von „Tante Enso“ jedoch
sehr interessant und möchten deshalb auf die Möglichkeit aufmerksam machen, sich
über das Konzept zu informieren und aktiv daran mitzuwirken.
�� Informationsveranstaltung am 23.09.2026
�� Herrmann-Ringwald-Halle
Bei der Veranstaltung wird das Marktkonzept von „Tante Enso“ vorgestellt.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich über das Konzept informieren und
haben die Möglichkeit, genossenschaftliche Anteile zu erwerben und damit selbst Teil
dieses neuen Nahversorgungsmodells zu werden.
Wir freuen uns, wenn viele Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit nutzen,
sich zu informieren und sich einzubringen. Denn eine gute Nahversorgung lebt
vor allem von der Beteiligung der Menschen vor Ort.

Umsetzung von Lärmschutzmaßnahmen beim Autobahndreieck Karlsruhe im Rahmen der Ersatzneubau-Maßnahmen von Brücken

Die Autobahn GmbH plant derzeit den Ersatzneubau von zwei Brücken (Baujahr 1938) im
Autobahndreieck Karlsruhe. Diese Maßnahme soll nach unseren Informationen 2029 umgesetzt
werden. Derzeit läuft die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange.
Inwieweit auch Lärmschutzmaßnahmen zur Vermeidung weiterer Lärmbelastung der Wolfartsweier
Bürger vorgesehen ist, können wir nicht beurteilen.
In diesem Zusammenhang möchten wir auf die vorgeschlagenen Maßnahmen des Lärmaktionsplanes
von 2014 verweisen “ Maßnahmen-Nummer 7.5-Anbringung von Lärmschutzelementen auf den
Überleitungen von A 5 zu A 8“
Die beiden Brücken sind Bestandteil der Rampe Frankfurt-Stuttgart von der A5 auf die A8.
 
Wir beatragen, dass endlich die Umsetzung von Maßnahmen zum Schallschutz jetzt im
Rahmen der Baumaßnahme der Autobahn GmbH erfolgt.
Zudem sollte die Maßnahme frühzeitig vor Abschluss der Planungen in einer öffentlichen
Ortschaftsrats Sitzung der Bevölkerung vorgestellt werden.

„Maßnahmen zur Reaktivierung von Dorfgaststätten- hier explizit Gasthaus Schwanen in Wolfartsweier

Wie der BNN vom 31.08.2026 „ Der Tourismus boomt, das Dorfgasthaus stirbt“ zu entnehmen
war, gelten Gemeinden in denen bei 1000 Einwohner kein gastronomisches Angebot besteht
als „gastronomisch unterversorgt“. Wolfartsweier hat über 3.000 Einwohner und kein
adäquates Angebot an Gaststätten im Kernbereich des Dorfes. Lediglich die Bäckerei
Nussbaumer bietet dankeswerterweise ein Angebot. Das Schützenhaus sowie die Gaststätte
des ASV liegen weit außerhalb des Dorfkerns.
Generell gehen die Angebote an Gaststätten im Land zurück, was alarmierend erscheint.
Gerade im Hinblick auf die Folgen für die Dorfgemeinschaft erscheint dies alarmierend.
Folgen für die Dorfgemeinschaften sorgt.
Gaststätten sind 

 

Ortsverwaltungen in Karlsruhe – Bürgernähe statt Kahlschlag!

 Wir nehmen Stellung zum BNN-Bericht und sagen: Ortsverwaltungen in Karlsruhe – Bürgernähe statt Kahlschlag!

Am 14. August 2025 berichteten die BNN über Stimmen, die fordern, Ortsverwaltungen und Ortschaftsräte in Karlsruhe auf den Prüfstand zu stellen.
Kritiker verweisen auf Kosten für Ortsverwaltungen und Ortschaftsräte – und sehen Stadtteile mit eigener Verwaltung als „überrepräsentiert“.

Doch wir halten klar dagegen:

  • Einsparungen wären marginal – die Aufgaben bleiben und müssten von ohnehin überlasteten städtischen Dienststellen übernommen werden.
  • Ortschaftsräte sind in der Hauptsatzung verankert – und können sich laut Gemeindeordnung nur selbstabschaffen.
  • Politische Willensbildung vor Ort: Die Räte sichern Mitbestimmung und halten die Identität ehemals selbstständiger Gemeinden lebendig.
  • Sparen an der falschen Stelle: Wirklich große Einsparpotenziale liegen z. B. beim Abbau des ÖPNV-Defizits oder bei der Gegenfinanzierung von Aufgaben, die Bund/Land übertragen haben.

Fazit:
Ortsverwaltungen und Ortschaftsräte sind kein Luxus, sondern ein Garant für Bürgernähe, schnelle Hilfe und eine starke Stimme für jeden Stadtteil.
Wer hier kürzt, schwächt das Miteinander – und gewinnt finanziell kaum etwas.

Deshalb: Finger weg vom Rückbau – stärken statt streichen!