Die Gemeinderatsfraktion der SPD hat in Ihrer Sitzung am 8.3. 2010 das vorgelegte Nutzungskonzept unserer Hermann-Ringwald-Halle beraten und sich – wie von uns erwartet - für eine Freigabe der Mittel zur Sanierung der Halle ausgesprochen. Die SPD-Gemeinderatsfraktion wird sich außerdem dafür einsetzen, dass die Entscheidung über die Freigabe der Mittel jetzt ohne weitere Verzögerung erfolgt.
"Die Unterzeichnenden fordern die Stadtverwaltung bzw. den Gemeinderat der Stadt Karlsruhe auf, die im Doppelhaushalt 2009/2010 eingestellten Mittel zur Sanierung der Hermann-Ringwald Halle frei zu geben."
Die Aktion beginnt am 16.01.2010, um 11:00 Uhr in der H-R-Halle und endet am 12.03.2010.
Außerdem werden die Unterschriften-Listen in den Geschäften Wolfartsweiers ausliegen.
Wieder einmal steht die Sanierung der Hermann- Ringwald-Halle auf der Kippe. Die notwendigen Mittel wurden im Doppelhaushalt 2009/2010 eingestellt und danach ein Zeitplan für die Ausführung festgelegt. Der Beginn der Arbeiten war für das Frühjahr 2010 vor gesehen und einzelne Gewerke wurden schon ausgeschrieben. Und nun ? Das Haushaltskonsolidierungskonzept, wie es vom Gemeinderat am 14. Dezember verabschiedet wurde, belegte das Projekt mit einem Sperrvermerk. Die Freigabe der Mittel ist damit gebunden an die Darlegung und Bewertung der Nutzung der Halle. Laut BNN vom 17.12. 2009 meinte OB Fenrich dazu, dass ,…..die Kosten in einem vernünftigen Verhältnis zum Nutzen stehen müssten und alles andere Geldverschwendung sei….‘Sicher wird es der Ortsverwaltung leicht fallen, die vielfältige Nutzung der Halle dar zu stellen, und bezüglich der Bewertung auch darauf hin zu weisen, dass wir in Wolfartsweier keine Alternativen haben. Die Dringlichkeit der Durchführung der Maßnahme bedarf hoffentlich keiner weiteren Begründung mehr.
Wir in Wolfartsweier würden es als sehr unvernünftig ansehen, wenn uns eine alternativlose, mehrfach zugesagte, mehrfach verschobene, mehrfach kostenkontrollierte , dringliche und für unser Gemeindeleben wichtige Maßnahme wieder einmal – aus Haushaltskonsolidierungsgründen- vorenthalten wird. Ein „vernünftiges Kosten-Nutzen-Verhältnis“ ist aus unserer Sicht unstrittig.
Bauen wir also darauf, dass dies von den „Entscheidern“ in der Stadt genauso gesehen wird, verbunden mit der Hoffnung, dass der Beginn der Sanierung sich nur unerheblich verzögert wird.
Wir wollen nicht wieder vertröstet werden!
(CGH)
Das Angebot der Kernzeitenbetreuung an unserer Grundschule ist vielfältig und wird sehr gut angenommen. Ab 7.30 können die Kinder vor der ersten Schulstunde in ihre Gruppen kommen. Nach Schulende findet die Betreuung in zwei Gruppen bis 13.00 Uhr statt, in einer Gruppe bis 14.00 Uhr und eine weitere Gruppe wird als ergänzende Nachmittagsbetreuung bis 16.30 Uhr weiter geführt.
Große Sorgen bereitet derzeit die Bereitstellung der notwendigen Räume für die Kernzeiten gruppen. Alle Räume in der Schule sind belegt und das besondere pädagogische Konzept unserer Grundschule lässt es nicht zu, die Kernzeitengruppen vor oder nach dem Unterricht in den Klassenräumen sind. Übergangsweise sind nun die beiden 13.00 Uhr Gruppen in die Begegnungsstätte ausgewichen. Ein Zustand der für alle Beteiligten nicht befriedigend ist.
Schulleitung, Ortsverwaltung und Ortschaftsrat sind im Austausch mit den zuständigen Ämtern dabei, Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Kein leichtes Unterfangen. Aufgrund von Brandschutzvorschriften sind die spärlichen Raumreserven, die die Schule im Dachgeschoss noch hat kurzfristig für zwei Gruppen nicht zu nutzbar machen. Inwieweit die eingebrachten Vorschläge zu kleinen baulichen Maßnahmen im Kellergeschoss umsetzbar sind, wird derzeit vom Amt für Gebäudewirtschaft geprüft. Die Schaffung eines dritten Raumes durch Abtrennung von einem vorhandenen größeren Raum im Keller würde sicher zur Entlastung bei tragen können.
Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass das Land Baden-Württemberg im Modelraumprogramm für Schulen, Räume für Betreuung nicht vorsieht. (zu finden unter www.km-bw.de unter der Rubrik Themen / Schulhausbau ) . Dieses Programm spiegelt eine traditionelle Auffassung von Schule als Halbtagsschule mit Frontalunterricht im Dreiviertelstundentakt und ist nicht mehr zeitgemäß. Variable Betreuungsangebote und moderne Lernformen mit individueller und differenzierter Förderung der Schülerinnen und Schüler, wie sie an der „unserer“ Grundschule erfolgreich umgesetzt werden, verdienen Besseres.
Die Lösung der Raumprobleme und der allgemeine Sanierungsbedarf der Schule z.B. hinsichtlich Grundleitungssanierung und notwendiger Wärmeisolierungsmaßnahmen sind nicht umsonst zu haben. Aber nachhaltige Investitionen in Bildung und Energieeinsparung müssen Vorrang haben und dürfen nicht auf die lange Bank geschoben werden.
(CGH)
06.05.2026, 18:00 Uhr - 19:30 Uhr Fraktionssitzung SPD Wolfartsweier
Mitgliederoffene Fraktionssitzung
Ortschaftsrat Wolfartsweier
10.06.2026, 18:00 Uhr - 19:30 Uhr Fraktionssitzung SPD Wolfartsweier
Mitgliederoffene Fraktionsitzung
Ortschaftsrat Wolfartsweier
15.07.2026, 18:00 Uhr - 19:30 Uhr Fraktionssitzung SPD Wolfartsweier
Mitgliederoffene Fraktionssitzung
Ortschaftsrat Wolfartsweier
